Ich schreibe nicht, um jemanden bloßzustellen, anzuklagen oder zu verletzen. Ich schreibe, weil jeder von ihnen – auf seine Weise – mein Leben geprägt hat. Einige haben mich aufgebaut, andere haben mich enttäuscht. Aber alle sind Teil des Weges geworden, der mich geprägt hat, manchmal unsichtbar, manchmal mit lautem Echo.
Das ist eine Geschichte, erzählt aus meiner Sicht. Sie ist durchdrungen von Gefühlen, die in mir geblieben sind, von Erinnerungen, die nicht verblassen, von Stille, die ich manchmal mit Worten ersetze. Ich schreibe, weil ich Verständnis suche. Versöhnung – mit mir selbst, mit anderen, mit der Vergangenheit. Und ich schreibe, weil ich glaube, dass das Leben – mit seiner Schönheit, seinem Schmerz, seiner Unvollkommenheit – es verdient, niedergeschrieben zu werden. So, wie es war. Wahrhaftig.
Auszug aus dem Buch:
ICH BRAUCHE EINEN PARTNER, DER MICH FÜHRT
Ich suche keinen Besitzer. Ich suche keinen Retter.
Ich suche jemanden, der seinen eigenen Weg geht – und mich mitnimmt.
Jemand, der keine Angst vor Entschlossenheit hat. Der seine Macht kennt und sie respektvoll teilt.
Jemand, der sagen kann: „Vertrau mir.“ – und ich spüre, dass ich es kann.
Der mich führt, wenn das Chaos in mir vorbei ist. Der mir den Kompass hält, wenn meiner wankt.
Nicht, weil ich schwach bin, sondern weil ich es leid bin, immer die Führung zu übernehmen.
Ich möchte einen Mann spüren, der fest steht, aber mir nicht den Weg versperrt.
Das mich nicht zähmt – sondern beruhigt.
Das schneidet mich nicht – sondern lenkt mich.
Der nicht braucht, dass ich weniger bin, damit er mehr ist.
Vielleicht kenne ich ihn bereits. Vielleicht kommt er erst noch.
Aber ich weiß, dass es solche Männer gibt.
Und ich weiß – auch ich bin bereit, mich führen zu lassen. Wenn ich ein Herz spüre, das mit Mut vorangeht.

